Die aktuelle Lage im Landkreis

Auf dieser Seite möchten wir Sie mit aktuellen Informationen über die allgemeine Entwicklung im Landkreis versorgen. Wir informieren Sie über geplante Maßnahmen der Behörden und eventuelle Hinweise, wie zum Beispiel Änderungen der Allgemeinverfügung. Der Lagebericht wird täglich neu erstellt.
Bei der Erstellung des Lageberichtes stützen wir uns auf alle uns zugänglichen Informationsquellen. Er ist jedoch kein offizieller Lagebericht der Behörden. 

Lage am 27. November um 18.00 Uhr

Der Landkreis hat die Warngrenze bei der 7-Tage-Inzidenz von 100 deutlich und mittlerweile auch dauerhaft überschritten. Seit Montag, den 2.11. ab 0.00 Uhr gelten die Bestimmungen des 2. Lockdowns. Der Durchschnittswert für die 7-Tages-Inzidenz in Deutschland liegt mit 136 im dunkelroten Bereich. Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Personen, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, steigt kontinuierlich. Seit Mitte Oktober von 665 auf über 3.800 Patienten. Der Reproduktionswert R schwankt derzeit um den Wert von 1 liegt aber nun schon mehrere Tage unter 1. Das
Das Nachbarland Österreich hat einen 2. Lockdown verhängt, der am Dienstag, den 17.11. noch einmal deutlich verschärft wurde. Seitdem gelten in unserem Nachbarland weitgehende Ausgangsbeschränkungen. Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Bundesländer wollen morgen über die weiteren Coronamaßnahmen beraten.
Es gilt ein touristisches Beherbergungsverbot. Für Reisende aus Krisenregionen gilt ab Sonnntag, den 8.11. eine mindestens 5-tägige Quarantäne. Erst dann kann man einen Coronatest machen. Sollte der negativ sein, darf man die Quarantäne beenden. Ohne Test ist eine 10-tägige Quarantäne verpflichtend. Zudem müssen sich alle Reiserückkehrer bei der Einreise beim neuen Melderegister des Bundesinnenministeriums unter https://www.einreiseanmeldung.de anmelden. Die Daten werden an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Berufspendler etwa aus Österreich oder Tschechien mussten in Bayern einen wöchentlich erneuerten Coronatest vorlegen. Diese Regelung hat allerdings der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 24.11. aufgehoben. Berufspendler brauchen deshalb vorerst keine Pflichttests mehr.

Lagebeurteilung

Die Infektionszahlen haben sich auf hohem Niveau eingependelt. Bisher ist der erhoffte Rückgang nicht eingetreten, der exponentielle Anstieg der Neuinfektionen konnte jedoch gebrochen werden. Im Landkreis und in Deutschland ist die Situation in den Kliniken derzeit nicht besorgniserregend. Nachbarländer wie Tschechien, die besonders stark betroffen sind, melden eine Überbelegung in den Kliniken. Bundesweit und auch im Landkreis ist das Infektionsgeschehen eher diffus, d.h. es gibt keine eindeutigen Hotspots, sondern zahlreiche voneinander wohl unabhängige Ausbrüche mit jeweils einigen Betroffenen. Die Infektionszahlen in der Risikogruppe der älteren Personen steigt weiter. Diese erkranken häufiger ernsthaft an COVID-19.
Derzeit können aufgrund der hohen Fallzahlen nicht alle Kontaktpersonen innerhalb eines Tages identifiziert, getestet und gegebenenfalls unter Quarantäne gestellt werden. Personen, die Kontakt zu Infizierten hatten, sollen sich deshalb eigenständig in häusliche Isolation begeben. Die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben in einer gemeinsamen Konferenz Ende Oktober einschneidende Maßnahmen beschlossen, die seit dem 2. November gelten. Diese wurden am 25.11. verlängert und verschärft. Eine Übersicht über die Regelungen finden Sie unter "Öffentliches Leben"

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