Die aktuelle Lage im Landkreis

Auf dieser Seite möchten wir Sie mit aktuellen Informationen über die allgemeine Entwicklung im Landkreis versorgen. Wir informieren Sie über geplante Maßnahmen der Behörden und eventuelle Hinweise, wie zum Beispiel Änderungen der Allgemeinverfügung. Der Lagebericht wird täglich neu erstellt.
Bei der Erstellung des Lageberichtes stützen wir uns auf alle uns zugänglichen Informationsquellen. Er ist jedoch kein offizieller Lagebericht der Behörden. 

Lage am 28. Februar
um 17.00 Uhr

Der Rückgang der Corona-Neuinfektionen ist erst einmal ins Stoppen geraten. Nachdem der Inzidenzwert im Landkreis bereits unter 30 gefallen war, steigt er nun wieder an und verharrt nun rund um die 50er-Marke Auch bundesweit stellt das RKI diesen Trend fest. Experten befürchten bereits einen neuen Anstieg der Infektionszahlen infolge einer Ausbreitung von Mutationen des Coronavirus. Mit Lockerungen beim Lockdown wird erst gerechnet, wenn der Wert unter die Schwelle von 35 fällt. Trotzdem gibt es ab dem 1. März in Bayern einige, wenige Lockerungen. Der 7-Tage-Reproduktionswert R lag lange deutlich unter 1, zuletzt wieder darüber. Im Moment schwankt er um den Wert von 1. Die Situation auf den Intensivstationen hat sich dagegen in den letzten Wochen deutlich entspannt. Das Nachbarland Österreich hat den 3. Lockdown am 8.2. trotz erhöhter Infektionszahlen deutlich gelockert. Geschäfte, Schulen und Frisöre sind in unserem Nachbarland wieder geöffnet. Gleichzeitg wurde für das Bundesland Tirol aufgrund der schnellen Verbreitung einer neuen Coronavariante eine gesonderte Warnung erlasen. Seit dem 19.12.2020 gilt für Bundesbürger die nach Österreich reisen eine Quarantänepflicht mit nur wenigen Ausnahmen. An der Grenze ab dem 14.2. Kontrollen statt. Eine Einreise aus Tirol (und Tschechien) ist derzeit nur mit einem negativen Coronatest möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Eine mögliche Schließung der Grenzen wird diskutiert. Touristische Reisen in unser Nachbarland sollen verhindert werden. Es gilt in Bayern ein touristisches Beherbergungsverbot. Für Reisende aus Krisenregionen gilt seit Sonntag, den 08.11.2020 eine mindestens 5-tägige Quarantänepflicht. Erst dann kann man einen Coronatest machen. Sollte der Test negativ ausfallen, darf man die Quarantäne beenden. Ohne Test ist eine 10-tägige Quarantäne verpflichtend. Zudem müssen sich alle Reiserückkehrer bei der Einreise beim neuen Melderegister des Bundesinnenministeriums unter https://www.einreiseanmeldung.de anmelden. Die Daten werden an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Personen, die aus Hochrisikoländern einreisen oder aus Gebieten mit einer hohen Verbreitung von Coronamutationen, müssen bei der Einreise einen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zu den betroffenen Ländern zählen Tschechien, die USA, das Vereinigte Königreich von Großbritannien, Nordirland, Spanien,Portugal, Ägypten, Südafrika oder Brasilien. Die Pflicht zur Quarantäne ist davon unberührt. Die Bundespolizei kontrolliert bei der Einreise entsprechend. Berufspendler etwa aus Österreich oder Tschechien mussten in Bayern einen wöchentlich erneuerten Coronatest vorlegen. Diese Regelung hat allerdings der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 24.11.2020 aufgehoben. Am 15.1. hat die Staatregierung eine Allgemeinverfügung erlassen, nach der Grenzpendler sich nun wieder wöchentlich testen lassen müssen.

Lagebeurteilung

Bundesweit und auch im Landkreis ist das Infektionsgeschehen eher diffus, d.h. es gibt vor allem zahlreiche voneinander unabhängige Ausbrüche mit jeweils einigen Betroffenen. Im Landkreis wie in Deutschland sind die Infektionszahlen seit längerer Zeit rückläufig. Einzelne Hotspots führen oft zu schwerwiegende Konsequenzen und stellen in vielen Regionen Personal und Behörden vor große Herausforderungen.
Von den 63 im Landkreis gemeldeten Intensivbetten laut www.intensivregister.de sind derzeit 48 belegt. Zur Entlastung der Kliniken im Zuständigkeitsbereich des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Oberland (TÖL, GAP, WM) wurde in der Fachklinik Lenggries für Personen aus Pflegeinrichtungen, die an COVID-19 erkrankt sind, eine eigene Quarantänestation eröffnet. Die Station wird von der Soldaten der Bundeswehr betreut.

Seit dem 16.12.2020 gilt die 11. Infektionsschutzmaß-nahmenverordnung. Die Regelungen des harten Lockdowns gelten zunächst bis zum 14.02.2021
Die Regelungen im Detail finden Sie hier auf www.coronagap.de/öffentliches Leben.

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