Regelungen für den Landkreis:

Für den Landkreis gelten ab dem 7. Juni. um 0:00 die Regelungen der 13. Infektionschutzmaßnahmenverordnung für einen Inzidenzwert unter 50.

Die 13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Am 7. Juni 2021 trat in Bayern die 13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft.  Sie ist anwendbar maßgeblich auf alle Landkreise mit Inzidenzwerte unter 100. Bei höheren Inzidenzwerten tritt weiterhin die sogenannte Bundesnotbremse mit weitreichenden Lockdownmaßnahmen in Kraft.  Maßgeblich für den Umfang der Beschränkungen ist es, ob die 7-Tage-Inzidenz unter 100 oder 50 liegt.  Im Landkreis gelten seit Mittwoch, den 26. Mai wieder die Regelungen für Inzidenzwerte unter  50. Änderungen treten jeweils in Kraft, wenn sich der Wert für die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über einen Grenze hinweg entwickelt hat oder an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter einem Grenzwert lag. Das IfSG geht dabei von Werktagen aus, die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung von Kalendertagen.  coronagap.de informiert Sie hier jeweils über die aktuell im Landkreis geltenden Regelungen.  Diese treffen für andere Landkreise mit anderen Inzidenzwerten dann nicht zu. Die Maßnahmen des Lockdowns gelten bis zum 4. Juli 2021.  

Die zahlreichen  Änderungen und ihre Auswirkungen für den Landkreis werden hier aktuell eingepflegt.

  • Maskenpflicht und Testpflicht: Die Pflicht zum Tragen von Masken richtet sich nach der Inzidenz und dem Aufenthaltsort und wird jeweils in den einzelnen Regelungen aufgeführt. Am Arbeitsplatz gilt die Maskenpflicht soweit der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Kinder und Jugendliche zwischen dem 6 und 16. Geburtstag müssen nur eine medizinsiche Gesichstmaske tragen, jüngere Kinder sind von der Maskenpflicht befreit. Bei einer Inzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht weitgehend. Wo noch notwendig (etwa bei Anreise in einem Beherbergungsbetrieb oder Besuch im Krankenhaus) wird dies aufgeführt.
  • Abstandsgebot: Wo immer möglich ist der Mindestabstand von 1,5 m zwischen zwei Personen einzuhalten.
  • Ausgangsbeschränkung: Es gibt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen keine Ausgangssperre mehr. Bitte beachten Sie bei Reisen in andere Landkreise die dort evtl. geltenden Regelungen. Derzeit liegen nur noch sehr wenige Landkreise über einer Inzidenz von 50 und mehr.
  • Kontakte: Es dürfen sich im Landkreis höchstens 10 Personen aus maximal 10 Haushalten treffen. Betreuungsgemeinschaften sind möglich. Kinder unter 14 Jahren werden nicht gezählt.
  • Feiern sind im Aussenbereich für bis zu 100 Teilnehmer, in geschlossenen Räumen für bis zu 50 Teilnehmer erlaubt. Der Personenkreis muss von Anfang an klar begrenzt sein (geladene Gäste). Im Übrigen bleiben Veranstaltungen verboten.
  • Schulen: In den Schulen im Landkreis findet Präsenzunterricht statt, soweit der Mindestabstand eingehalten werden kann. Universitäten dürfen wieder öffnen.
  • Tagesbetreuungsangebote für Kinder: Kinder werden in festen Gruppen betreut.
  • Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind zulässig, sofern ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Plätzen gewahrt bleibt. Die Höchstteilnehmerzahl richtet sich nach der Anzahl der Plätze bei denen der Mindestabstand eingehalten werden kann. Gemeindegesang ist bei einer Inzidenz über 100 untersagt.  Nur in geschlossenen Räumen gilt FFP-2-Maskenpflicht. Großveranstaltungen sind weiterhin untersagt.
  • Handel: In den Verkaufräumen gilt Maskenpflicht. Kunden tragen FFP-2-Masken, das Personal benötigt einen Mund-Nase-Schutz. Es gelten Hygieneauflagen wie eine Begrenzung der Kundenanzahl (10qm je 1 Besucher bis 800 qm Verkaufsfläche, darüber 20qm je Besucher). Der Mindestabstand muß eingehalten werden.
  • Gastronomie: Gastronomische Betriebe dürfen zwischen 5 Uhr und 24 Uhr grundsätzlich wieder öffnen. Ein negativer Coronatest ist nicht erforderlich, solange die 7-Tage-Inzidenz unter 50 liegt. In geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht (FFP-2) für Gäste. Am Platz darf die Maske abgenommen werden. Der Mindestabstand ist einzuhalten. Die Kontaktdaten werden erhoben.
  • Beherbergungsbetriebe (Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Campingplätze, etc.) dürfen öffnen. Nur noch bei der Anreise ist ein negativer, höchstens 24 Stunden alter PCR- oder POC-Antigen-Test vorzulegen. Alternativ kann auch unter Aufsicht vor Ort ein Selbsttest durchgeführt werden. Es gilt das Rahmenkonzept Beherbergung. Die Kontaktdaten müssen erhoben werden.
  • Dienstleistungen und Ärzte: Arztpraxen, Zahnärzte, therapeutische Berufe und körpernahe Diestleistungen dürfen öffnen. Es gilt FFP-2-Maskenpflicht.
  • Versammlungen (nach dem Versammlungsgesetz): Im Außenbereich dürfen sich  im Regelfall mit nicht mehr als 200 Teilnehmern versammeln.  Der Mindestabstand ist zu wahren, es gilt FFP-2-Maskenpflicht. Versammlungen   in geschlossenen Räumen sind durch die Anzahl der Plätze unter Einhaltung des Mindestabstandes begrenzt. Es müssen jeweils Schutz- und Hygienekonzepte erarbeitet und dem Landratsamt vorgelegt werden.
  • Besuch von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Altenheimen: Die Einrichtungen können jeweils auf ihre Situation zugeschnittene Regelungen festlegen. Besucher müssen kein negatives Testergebnis mehr vorlegen, solange die Inzidenz unter 50 bleibt. Von der Testpflicht ausgenommen sind künftig Geimpfte und Genesene mit entsprechenden Nachweisen.
  • Testpflicht. Für MitarbeiterInnen in Pflegeinrichtungen, Krankenhäusern, oder ambulanten Pflegediensten  gelten besondere Testpflichten.
  • Sport und Freizeit: Sport jeder Art ist ohne Personenbegrenzung zulässig. Die Besucheranzahl bei Veranstaltungen im Freien wird auf maximal 500 begrenzt (inkl. Geimpfte und Genesene). In Hallen bzw. Sportstätten gilt FFP-2-Maskenpflicht, wenn kein Sport ausgeübt wird. Für Fitnessstudios, Sportstätten, Tanzschulen, etc. gilt das Rahmenkonzept Sport. 
  • Seilbahnen und Schiffahrt: Geöffnet sind Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre, Stadt- und Gästeführungen sowie Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien und Außenbereiche von medizinischen Thermen. Besucher tragen FFP-2-Masken, das Personal Mund-Nase-Schutz. Freibäder sind geöffnet. Die Betreiber erstellen Hygienekonzepte. Der Sicherheitsabstand ist einzuhalten. Freizeitparks, Indoorspielplätze, Badeanstalten, Hotelschwimmbäder, Saunen, Thermen, Solarien, Spielhallen, Spielnbanken oder Wettannahmestellen dürfen öffnen. Je 10qm zugänglicher Fläche ist 1 Besucher erlaubt.
  • Weitere Freizeiteinrichtungen:  Bordelle, Clubs, Diskotheken sowie sonstige Vergnügungsstätten bleiben weiterhin geschlossen.
  • Kulturstätten: Theater, Opern, Kinos,  Konzerthäuser  öffnen nach Maßgabe entspechender Rahmenpläne. Geimpfte und Genesene benötigen keinen Coronatest.  Tiergärten und botanische Gärten dürfen unter Hygienauflagen  öffnen. Für Kinos gilt das Rahmenkonzept Kinos.
  • Sonderrechte für geimpfte oder von einer Coronainfektion genesene Personen: Personen mit vollständigem Impfschutz bzw. genesene Personen werden in Bayern Personen mit negativen Coronatest gleich gestellt. Sie können also – sofern Tests etwa zum Einkaufen vorgeschrieben sind – auch ohne Test mit Impfnachweis shoppen. Als Nachweis gilt der Impfpass (2 Impfungen) oder die Impfersatzbescheinigung oder die Bestätigung des Gesundheitsamtes über die Genesung (Isolationsanordnung und letzter negativer Coronatest)
  • Rahmenkonzepte: Für die Bereiche Gastronomie, Kulturelle Veranstaltungen, Kinos und Sport wurden entsprechende Rahmenhygienekonzepte erarbeitet.

Regelungen für den Reiseverkehr

Bundesgesundhetsminister Jens Spahn hat am 13. Mai eine neue, bundesweit gültige Einreiseverordnung erlassen, die wesentliche  Lockerungen bringt.

  • RückkehrerInnen aus Zielgebieten, die vom RKI als Risikogebiete eingestuft wurden müssen sich bei der Rückkkehr elektronisch regisitrieren und grundsätzlich in Quarantäne, können sich jedoch durch Vorlage eine negativen  Coronatests (PCR, POC) sofort daraus befreien. Das Gleiche gilt für Geimpfte oder Genesene mit einem entsprechenden Nachweis. Der Test muss spätestens 48 Stunden nach der Rückkehr vorliegen. Rückkehrer aus Hochinzidenzgebieten können sich frühestens nach 5 Tagen frei testen. Rückkeherer aus sogenannten Virusvariantengebieten müssen 14 Tage in Quarantäne und können sich nicht frei testen.
  • Die Regelung gilt nicht für Einreisende, die nur durch Deutschland reisen oder  sich nur für bis zu 24 Stunden im Bundesgebiet aufhalten. Ausnahmen gibt es zudem für Grenzpendler, Regierungsbesuche, MitarbeiterInnen von Transportunternehmen, Angehörige ausländischer Streitkräfte, hochrangige Diplomaten, oder für Personen, die sich weniger als 72 Stunden im Bundesgebiet aufhalten und einen Verwandten ersten Grades besuchen oder Ehe- oder Lebenspartner.
  • Abweichende Regelungen gelten zudem für SaisonarbeiterInnen, die mindestens für 3 Wochen einreisen und für die entsprechende Hygienemaßnahmen getroffen wurden. Bei Vorliegen eines triftigen Grundes können weitere Ausnahmeregelungen auf Antrag gefällt werden. Ausnahmen sind nicht möglich bei der Einreise aus Virusvariantengebieten.
  • Die elektronische Einreiseanmeldung soll möglichst vor der Einreise ausgefüllt werden. Es kann eine Ersatzmitteilung bei der Einreise ausgefüllt werden. 

 

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